Im ersten Teil haben wir gelernt, wie man sich auf Kritik vorbereitet und mit Fehlern umgeht. Das ist natürlich wichtig, schließlich lernt man wirklich nur, wenn man auch lernen will. Doch, wie schon gesagt, reicht das noch lange nicht aus, vor allem auch, weil damit Fehler nicht vermieden werden können.
Wie vermeidet man aber denn nun Fehler? Da gibt es leider nur zwei Möglichkeiten.
Nr. 1: Kompetenz mitbringen. Mal ein Extrembeispiel: mit einer Vier in Englisch und einer Drei in Deutsch steht man vor einer Übersetzungsaufgabe zwar nicht da wie der Ochs vorm Berg, aber gut wird diese Übersetzung nicht. Beispielsweise wird man vor einer Redewendung, wie ich sie vorhin verwendet habe, erst mal passen müssen. Die Aufgabe wird man dann zwar erfüllen, aber Kompetenz sieht ein wenig anders aus.
Nr. 2: Hat man die Kompetenz nicht (bzw. bekommt man das Fehlen derselben bescheinigt), bleibt einem nur übrig, sie sich anzueignen. Vereinfacht ausgedrückt: Übung macht den Meister. Dass “üben” nicht “so weitermachen wie bisher” heißt, sollte man nach dem ersten Artikel verinnerlicht haben, aber wie macht man denn weiter? Um das zu beantworten, habe ich ein paar grundlegende Dinge, die man beachten sollte, zusammengetragen, für jede Position in der Gruppe getrennt: Mehr …